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zurueck Pflanzenschutz
Ein optimaler Rosenstandort mindert Anfälligkeiten für Krankheiten und Schädlinge. Voraussetzung für eine gesunde Pflanze ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, d.h. eine ausreichende Düngung (im März und Juni). Jegliche Überdüngung führt aber zu übergroßen Pflanzenzellen mit schwachen Zellwänden, die dadurch einen geschwächten Schutz gegen Krankheiten und Schädlinge besitzen. Am besten hält man sich bei der Düngung also an die Angaben der Hersteller. Eine gute Hilfe für die Pflanze sind Pflanzenstärkungsmittel wie Vitanal. Diese fördern das gesunde und kräftige Wachstum der Pflanze und stärken die Abwehrkräfte der Rosen – dabei sind sie noch absolut unschädlich und umweltverträglich.

Aber selbst an robusten Sorten können aus unterschiedlichsten Gründen vereinzelt Krankheiten und Schädlinge auftreten. Dazu nennen wir Ihnen eine Auswahl von Bekämpfungsmittel und –methoden, die einer umfangreichen Prüfung auf ihre Umweltverträglichkeit von der Biologischen Bundesanstalt unterzogen wurden.

Von Mai bis September können folgende Pilzkrankheiten und Schädlinge auftreten:

BLATTLÄUSE
Rosenrost Schadinsekten wie Blattläuse und Raupen sollten aus Gründen des Umweltschutzes nie vorbeugend und möglichst nur mit bienenungefährlichen Produkten bekämpft werden, z.B. Spruzit oder Neudosan gegen saugende Insekten. Einzelne Raupen können auch von Hand im Privatgarten abgesammelt werden. Ein gewisser Befall kann toleriert werden, da er als Nahrung für die natürlichen Feinde dieser Insekten notwendig ist.
ROSENROST
Rosenrost Schadbild:
Auf der Blattunterseite befinden sich kleine, zunächst gelbe Pusteln, die sich später bräunlich (schwarz) verfärben.
Vorbeugend:
Abgefallene Blätter im Herbst entfernen.

Bekämpfung:
Ab Befallsbeginn mit Ectivo oder Saprol behandeln. Bei Bedarf Behandlung wiederholen.
STERNRUSSTAU
Sternrußtau Schadbild:
Unterschiedlich geformte braune bis schwarze Flecken auf den Blättern, die am Rand
strahlenförmig auslaufen, später Blattfall.
Vorbeugend:
Abgefallene Blätter im Herbst entfernen.

Bekämpfung:
Ab Befallsbeginn mit Ectivo oder Saprol behandeln. Bei Bedarf Behandlung wiederholen.
ECHTER MEHLTAU
Echter Mehltau Schadbild:
Mehliger Belag zunächst auf der Blattoberseite.
Vorbeugend:
Bedarfsgerechte Stickstoffdüngung. Diese liegt häufig weit unter der üblichen Menge.

Bekämpfung:
Ab Befallsbeginn mit Ectivo oder Saprol behandeln. Bei Bedarf Behandlung wiederholen.
FALSCHER MEHLTAU
Falscher Mehltau Schadbild:
Grauer Pilzrasen auf der Blattunterseite, unregelmäßige gelbgraue bis purpurrote
Flecken auf der Oberseite, später Blattfall
Vorbeugend:
Ausreichender Pflanzenabstand, Pflanzung in luftiger Lage.

Bekämpfung:
Vorbeugend bzw. ab Befallsbeginn mit Kupferspritzmittel, Maneb, Polyram oder Dithane behandeln. Bei Bedarf wiederholen

 

Bitte beachten: Unsere Mittelempfehlungen beschränken sich auf Produkte, von denen gartengerechte Kleinpackungen angeboten werden. Für die amtliche Zulassung der Mittel übernehmen wir keine Gewähr, da relativ kurzfristige Änderungen üblich sind. Unsere Empfehlungen erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch stellt ihre Anwendung eine Erfolgsgarantie dar. Beachten Sie bitte die Gebrauchsanleitungen auf den Packungen oder Beipackzetteln. Überdosierungen führen zu keinen höheren Erfolgen, dagegen können sie die Umwelt belasten und ein erhöhtes Risiko für den Anwender bedeuten.

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